Mit Training gegen die Angst vor Spinnen
Innerhalb nur eines Nachmittags lernen Spinnenphobiker in Jena, mit ihrer Angst umzugehen. So nehmen sie beispielsweise die abgestreifte Haut einer Vogelspinne in die Hand, was die meisten sich überhaupt nicht vorstellen können.
Ganz Mutige lassen sich das Tier zum Abschluss sogar über ihre Hände und Arme laufen. Es gibt aber auch andere Therapieformen: Spinnenphobiker können sich an die ungeliebten Lebewesen aber auch im Geiste annähern. Eine speziell erlernte Entspannungstechnik hilft, die Angst zu überwinden. Nach erfolgreicher Therapie bleibt der Puls ruhig. Die Fähigkeit, mit der Angst umzugehen, müssen die Phobiker immer wieder trainieren, damit sie erhalten bleibt.
Denn im Gehirn spielt sich nach wie vor das Gleiche ab: das Angstzentrum wird aktiviert. Sieht ein phobischer Mensch das Bild einer Spinne, erstarrt sein Blick, die Hände werden feucht und verkrampfen sich und die Herzfrequenz erhöht sich um durchschnittlich sieben Schläge pro Minute.
Nur 300 Millisekunden dauert es, bis das Angstzentrum des Gehirns aktiv wird. Doch es ist nicht allein der Anblick einer Spinne, der Phobiker in Angst und Schrecken versetzt. Geschichten über Spinnen treiben den Puls sogar um rund elf Schläge pro Minute in die Höhe. Dagegen versuchen Wissenschaftler jetzt, ein Medikament zu entwickeln. Es soll im Gehirn biochemische Prozesse verstärken, die Erregungszustände regulieren.
Große Bedeutung haben dabei körpereigene Cannabinoide, durch die Furchteinflößendes wieder vergessen werden kann. Darauf kamen Wissenschaftler des Münchner Max-Planck-Instituts, als sie Mäuse darauf trainierten, einen Warnton mit einem leichten Elektroschock in Verbindung zu bringen.
Hörten die Tiere den Ton, erstarrten sie sofort - in Erwartung des Schocks. Blieb der aber für längere Zeit aus, störte die Tiere bald auch der Warnton nicht mehr. Bei Mäusen dagegen, deren Cannabinoid-Ausschüttung künstlich gehemmt oder unterbunden wurde, blieb die Angst vor dem Stromstoß erhalten. Der Ton allein reichte aus, um sie erstarren zu lassen. Gelänge es Forschern, die Produktion der körpereigenen Cannabinoide medikamentös zu verstärken, könnten vielleicht auch Phobiker die Auslöser ihrer Ängste wieder vergessen.
Bei 95 Prozent aller Menschen ruft der Anblick einer Spinne Unbehagen hervor - bei Anderen lösen die Achtbeiner regelrechte Panikattacken aus. Einige Wissenschaftler vermuten, dass die Spinnenangst mehrere Millionen Jahre alt ist. Aus Afrika - der Wiege des Homo sapiens - sollen unsere Vorfahren diese Urangst mitgebracht haben. Angst kann aber auch von Eltern auf Kinder übertragen werden. Die Hälfte aller Phobien sollen so entstehen.
Source: http://www.3sat.de
Those... Who never... Certainly, first of all "those who never " has quite the sense you have thought at first...))) And also ALL the others... ALL!!!
More infoFor Those who Never ⁄ Hab noch nie eine Spinne angefasst...
By SexyAngel on 26 Feb, 08 · 1 photo
← Marked with + what I have already done )))) and other things I still want to do So was hab ich noch nie gemacht, jetzt will ich aber!!! →
Add comment